Bedenkenträger

Bedenkenträger: Letzte Woche war ich auf einer Fachtagung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege und der Bayerischen Entwicklung für Ländliche Entwicklung in Niederaltteich.

Titel der Veranstaltung war:

Heimat unternehmen – Menschen schaffen regionale Werte

Ich habe dort neben vielen interessanten Menschen auch einen für mich völlig neuen Blickwinkel auf das Thema gelebte Nachhaltigkeit entdeckt. Unter anderem hat auch der Kreisheimatpfleger Toni Drexler aus Hörbach referiert.

Der Titel seines Vortrags lautete: Kulturelle Aktivitäten auf dem Land

Toni Drexler hat diese kulturellen Aktivitäten an zahlreichen Fotos illustriert.

Eines davon hatte den Titel: Bedenkenträger

Mir hat das so gut gefallen, dass ich Toni gefragt habe, ob ich es haben könnte. Er hat es mir gleich geschickt und mir auch erlaubt es online zu stellen. Das Foto passt hervorragend zu vielen Menschen aus meinem letzten Projekt. Unverrückbar, eisern und nicht zu erschüttern in der unendlichen Generation von Bedenken. Ein Bollwerk, gegen das anzurennen völlig sinnlos ist.

 
Foto: Toni Drexler

 

Motivationsebenen des Nachhaltigkeitsmanagers

Wenn ich es mir genau überlege, dann besteht die Motivation eines Menschen, der sich beruflich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt aus mehreren Dimensionen. Genau genommen sind es drei Dimensionen mit einer Klammer darüber, ganz genau wie das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Beim Thema Nachhaltigkeit betrachten wir ja immer die ökonomische, die ökologische und die soziale Komponente des Gegenstands mit dem wir uns gerade beschäftigen. Die Klammer darüber ist unser Job, das Nachhaltigkeitsmanagement.

Motivationsebenen in der Nachhaltigkeit

Meine Motivation, mich mit Nachhaltigkeitsmanagement zu beschäftigen kommt aus den gleichen Dimensionen.

Da ist natürlich zunächst die ökonomische Komponente. Ich werde von dem Gedanken motiviert, dass ich damit mein Auskommen bestreiten kann. Es motiviert mich doch täglich, dass ich mit Nachhaltigkeit Geld verdienen kann.

Dann kommt sofort die ökologische Komponente. Ich mache etwas sehr sinnvolles und nützliches. Ich trage meinen Teil dazu bei, dass die Umwelt geschont wird, die Schöpfung erhalten wird und ich die berechtigte Hoffnung habe, dass meine Nachkommen diese Umwelt auch noch so erleben können wie ich. Das motiviert enorm.

Und schließlich die soziale Komponente. Nachhaltigkeit führt zwangsläufig zu gemeinschaftlichen Handeln und Strukturen, in Genossenschaften, in Betrieben, in Kommunen und bringt die Menschen zusammen.

So gesehen, hat der Nachhaltigkeitsmanager einen tollen, einen erfüllten Beruf. Motivierend halt.